Ein prophetisches Wort

Im November begleitete uns die Licht-Installation von Hilke Greif durch die dunkler werdenden Tage und Stimmungen.
Der Monatsspruch aus dem 2. Petrusbrief verwies uns jedoch auf ein aufgehendes Licht, welches schon in den Worten der Propheten als Ansage herrschender und kommender Verhältnisse Trost und Klarheit bringen soll. Seine volle Wirkung sollte dies jedoch erst am 1. Advent entfalten, in dem Moment, wo eine Kippstelle erreicht ist, in der die Worte, die in dunkle Zeiten hineingesagt und eingeschrieben sind, von offenen Händen aufgefangen und getragen werden, Händen, in denen das Stroh bereits auf das Kind in der Krippe verweist. Weiterlesen

Ein feste Deckenburg

ist unser Gott? Das Reformationslied, dass sich angesichts vielfacher Widerstände der Stärke und Widerstandskraft Gottes versichert, wurde beim ersten Deckenburg-Wochenende in der Auferstehungskirche nicht gesungen. Was soll das auch sein: eine feste Decken-Burg? Eine Burg aus Decken und Tüchern wäre doch wohl eine absurde Konstruktion. Welchen Schutz sollte die bieten, welche Stärke darstellen können? Weiterlesen

Halte Mahl

Es ist Freiheit: Die Freiheit eines Christen-Menschen, die sich in voller Verantwortung den Herausforderungen des Lebens in dieser Zeit und in dieser Welt stellt, um darin heilsam, versöhnend, deutlich und unverschämt die neuen Wege Gottes sichtbar zu machen und zu gehen. Ein Christen-Mensch ist – der alten Formulierung zum Trotz – der je aktuelle, wirkliche, von Jesus Christus angesprochene, aufgesuchte, gerufene und befreite Mensch.

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Mitbring-Gottesdienst zu Erntedank

erntedank-mbgd-mittag Miteinander Teilen hat als so genannte Share Economy gerade Konjunktur: Der Austausch von Waren und Dienstleistungen folgt in Zeiten vernetzter Kulturen nicht mehr den klassischen Mustern von Erwerb und Besitz. Allerdings haben Menschen, die in ihrem Leben mit der Gegenwart Gottes rechnen, immer schon anders gehandelt. Sie haben sich gegenseitig bereichert: Weiterlesen

Currywurst für alle – statt Dinner for One

90 Jahre Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Dortmund Eving.
Da könnte man sich ja diesen berühmten 90. Geburtstag zum Vorbild nehmen, der Jahr für Jahr zu Silvester im Fernsehen gezeigt wird und somit längst „Kult“ geworden ist, also feierliche Verehrung genießt. Der Butler James begrüßt dort Miss Sophie, die ihren 90. Geburtstag als Dinner mit ihren längst verstorbenen Freunden zu feiern gedenkt – deren Rollen James nun allein übernehmen muss. Während diese also unsichtbar bereits am Tisch Platz genommen haben, bietet James nun Miss Sophie den Ehrenplatz an.

Wir feiern, dass Gott uns einen Platz angeboten hat, in Dortmund, in Eving,
an dem wiederum wir Gottesdienst feiern können,
Sonntags und in den Begegnungen und der Zusammenarbeit mit den Menschen in unserer Nachbarschaft.

Wir feiern unseren 90. Gemeinde-Geburtstag daher quasi als Gegenprogramm zu diesem berühmten, lustigen aber auch sehr geistigen Getränken zugeneigten Sketch:
zum Beispiel mit Currywurst für alle, statt Dinner for One. Weiterlesen

5 Ringe der Macht

„Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden“, so stand es eingraviert auf dem „einen Ring“, bevor dieser im Schicksalsberg vernichtet wurde. In Tolkiens Mittelerde gab es gleich 20 Ringe der Macht: 9 für die Sterblichen, 7 für die Zwerge, 3 für die Elben und dann eben noch den einen, der alle anderen kontrollieren sollte. 9 – 7 – 3 – und was ist mit der 5? Sind es nicht 5 Ringe, die für Olympia stehen? Weiterlesen

Europas Meister

Europas Meister, so lautete das Motto des Frühstücksgottesdienstes am vergangenen Sonntag, der angesichts des nun feststehenden BREXIT nochmals an Aktualität gewonnen hat. Denn überraschender Weise ging es in unserem Gottesdienst nur am Rande um die aktuell laufende EM. So eröffnete ein europäischer Meister die Runde, der nicht auf dem Spielplan in Frankreich steht: Pablo Picasso, mit seinem im März 1932 gemalten „Mädchen vor einem Spiegel“.  Weiterlesen

Nach dem „Tag der deutschen Zukunft“ ist auch noch ein Tag…

Montag, zum Beispiel:
Haltestelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie,

das ökumenisch-politisches Abendgebet in Eving, 18 Uhr

Dortmund zeigte sich kreativ und bunt gegenüber dem selbsterklärten „größten Naziaufmarsch des Jahres“, dessen 900 deutschlandweit zusammengekarrte Teilnehmer von den vielen tausenden Besuchern der zahlreichen zeitgleich laufenden Kulturprogramme nicht einmal bemerkt worden wären, Weiterlesen

Aufruf zum Aktionstag für ein buntes Dortmund

Aufruf des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus zum 4. Juni:
„Eure Zukunft endet hier!“ – Unsere Stadt bleibt demokratisch, tolerant und weltoffen!
Dem von Rechtsextremen für den 4. Juni angesagten „Tag der deutschen Zukunft“ mit entsprechendem Aufmarsch soll damit ein Tag des multikulturellen Dortmund entgegen gestellt werden. 11 Uhr am Dortmunder U geht es los, zum Beispiel…

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