Vor den Toren der Kirchen sammeln sich
die gesenkten Blicke, die ausgestreckten Hände, die hingehaltenen Zettel
und warten darauf, dass das Gewissen der Gewissenhaften sich regt.
In der Notaufnahme sammeln sich
die verletzten Körper, verwundeten Glieder, ängstlichen Angehörigen
und warten darauf, versorgt und verbunden zu werden.
In den Ämtern und auf den Straßen sammeln sich
die geplatzten Hoffnungen, die verpassten Chancen, die verlorene Liebe
und warten darauf, dass wer zuständig ist.
An Grenzen und Ufern sammeln sich
die verwundeten Seelen, die verlorene Heimat, das vertriebene Leben
und warten auf eine Zukunft und Frieden.
Da kommen wir beide, auf dem Weg Gott zu loben,
und Silber und Gold haben wir auch.
Was also werden wir sagen und geben, wenn wir die Hand ausstrecken?
Wenn wir sie ausstrecken…
Werden sie tanzen vor Freude?
(nach Apg 3,1-10)
von Mitte Juni







Bei schönen Wetter und in noch schönerer Atmosphäre fand am 28. Juni das Nachbarschaftsfest des Stadtbezirks rund um die Auferstehungskirche statt. Bestens versorgt durch die Stadtteilschule und Dotev sowie Crêpes, Kuchen und Zuckerwatte, gab es nicht nur Aktionen und Informationen der Evinger Akteure, die ihre Angebote für die Nachbarschaft sowie zu Hilfen und zur Förderung vorstellten, sondern vor allem schöne Begegnungen, Gespräche, Musik mit Harfe und Flöte und viele tolle Aktionen für Kinder. Darunter das kleinste Theater der Welt, das Spiel- und Sportmobil, eine Zauberin, eine Hüpfburg und Spielzeugautos für mehr als einen guten Zweck.
Auch Paradiese entstehen aus Arbeit,


