6. Januar: Epiphanias -Tag der Erscheinung des Herrn.
Für die einen war es ein aufregendes Happening, für die anderen Revolution. Die einen wollten die Verräter hängen sehen, die andern ein Zeichen setzen. Alle aber waren vorbereitet und aufgeheizt: „Wir gehen jetzt die Pennsylvania Avenue hinunter zum Capitol“, hatte Trump vorher noch gesagt – und sich dann verdrückt, um das Ereignis vom Fernsehen aus zu verfolgen. Voller Unverständnis darüber, dass die anderen Mitzuschauer nicht ebenso begeistert waren wie er selbst – so heißt es.
das vergangene Jahr hat uns alle gefordert und belastet. Es hat uns zugleich in die Nähe dessen gebracht, was Menschen zu allen Zeiten gefordert hat, nach Gott zu fragen. Aber nach Gott zu fragen ist die Chance, ihm zu begegnen.
Dieses Bild hat uns das Jahr über begleitet, und ist zugleich ein Schlüssel, um zu verstehen, wo wir stehen.Weiterlesen →
Es ist ja ein Privileg und eine Herausforderung, als Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde selber zu entscheiden: Wie machen wir es, an Weihnachten und am Heiligen Abend? Die Entscheidung nimmt uns keine staatliche oder kirchliche Stelle ab – und das ist auch gut so. Eben das bedeutet „Freikirche“ – auch, wenn in diesem Jahr das Stichwort „Freikirche“ nicht selten von eher negativen Schlagzeilen begleitet war, eben weil es eine so große Vielfalt an Gemeinden und Gemeindeleben gib. Für uns als Auferstehungskirche bedeutet Freikirche, dass Freiheit und Verantwortung zusammen gehören. Das eine lässt sich nicht vom anderen trennen. Wirkliche Verantwortung wurzelt in der Freiheit – nicht in Anordnungen oder darin, andere vorzuschieben. Aber diese Freiheit ist zugleich nur dann frei, wenn sie verantwortlich handelt, denn andernfalls wird sie zur Willkür oder zum Egoismus. Auch Verzicht ist Freiheit. Die Entscheidung, über Weihnachten und den Jahreswechsel keine Gottesdienste stattfinden zu lassen, ist in dieser Verbundenheit von Freiheit und Verantwortung begründet. Es ist unsere gemeinsame Entscheidung – und dennoch sind wir darin verbunden, mit unseren evangelischen und katholischen Geschwistern. Denn es ist die Liebe und Menschenfreundlichkeit Gottes, die wir gemeinsam bekennen: gerade an Weihnachten. Unser gemeinsamer Glaube erschöpft sich eben nicht nicht in Ritualen – denn die Liebe Gottes tut es ja auch nicht.
Also ist an Weihnachten Frei-Kirche. Weihnachtsgottesdienste in der Auferstehungskirche finden nicht statt – zumal angesichts der Infektionszahlen im Dortmunder Norden und der aktuellen Mutation des Virus, selbst wenn dieses noch nicht in Dortmund angekommen sein sollte. Dennoch feiern wir miteinander Weihnachten. Stattdessen gibt es für alle eine gemeinsame Liturgie zum Heiligen Abend– und die können wir „hin und her in den Häusern“ feiern – zum Beispiel eben genau zu der Zeit, in der sonst unsere Christvesper stattfinden würde. Auf diese Weise wird niemand ausgeschlossen und das beste ist: Ihr dürft sogar singen!
Am 14. und am 20. Dezember projizieren wir die umwerfende Weihnachtsgeschichte an die Wand der Auferstehungskirche.
Das geht allerdings nur bei entsprechender Witterung, d.h. wenn es nicht regnet, stürmt oder schneit. Schaut einfach hier auf der Website nach, dort findet Ihr die aktuelle Info, ob die Präsentation stattfindet.
Zusehen ist nur möglich bei Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern und mit Maske. Die Dauer der Präsentation beträgt ca. 8 Minuten. Wir werden sie daher mehrmals zeigen: um 17:30 – 17:40 – 17:50 Uhr und 18 Uhr. Für die, die leider nicht dabei sein können, übertragen wir die Projektion auch in unserem Livestream.
Adventliche Exerzitien
Dieser Advent ist ganz anders als wir es gewohnt sind. Woran gewöhnen wir uns? Damit meine ich nicht nur, Abstand zu halten und einander auszuweichen, Masken zu tragen, mit Karte zu zahlen statt das Kleingeld aus der Hosentasche zu kramen, einen Einkaufswagen zu benutzen oder immer einen ausreichenden Vorrat an Klopapier zuhause zu haben.
Aber dass Gott Mensch wird – wie sollten wir uns daran gewöhnen können? Advent ist die unbestimmte Zeit der schwierigen Verhältnisse, ist Verheißung, ist Sehnsucht – Trost – Erwartung und Zuversicht.
Momente, Ausblicke, Einblicke und Worte der Sehnsucht, des Trostes, der Erwartung und der Zuversicht begleiten uns durch diesen coronäischen Advent. Jeden Tag gibt es dazu einen neuen Impuls hier auf unserer Website – du findest das ganze Exerzitien-Programm zum Herunterladen aber auch hier.
Einklang im Advent – ein Klang im Advent
Der Stern erzählt… Klanginstallationen von Hilke Greif. Ihr findet Sie jeweils rechts unter Aktuelles und auf unserer Einklang-Seite
Türen zum Advent – der ökumenische Adventskalender
Gemeinsam mit den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Eving und Brechten bieten wir in diesem Jahr auf www.ökumene-eving.de einen Online-Adventskalender an. Jeden Tag gibt es eine Überraschung: Ein Lied, ein Gedicht, eine Bildmeditation, eine Erzählung, ein Gespräch, eine Klanginstallation, eine Andacht, Musik und vieles mehr… – Du musst nur klicken, um die Türen zu öffnen.
Alternativ findest Du den Kalender auch auf unserem Ökumene-YouTube-Channel – – denke aber daran, dass du dich dann in die Datenschutzgefilde von YouTube begibst.
Advent in Tüten
In den Zwischenräumen zwischen Bäumen
finden sich so manche Dinge: Ab dem 2. Dezember hängen zwischen den Bäumen vor der Auferstehungskirche kleine Präsente als Mutmacher, Hoffnungsgeber, Energiereserve, Lichtblick, als … Advent in Tüten
Aktion Kinderwünsche
Jedes Jahr beteiligen wir uns an der vom Verein interAktion e.V. durchgeführten Aktion Kinderwünsche, indem auch wir Wunschzettel sammeln und Wünsche erfüllten.
Im coronäischen Jahr ist es leider nicht wie gewohnt möglich, dass wir Einkaufen und Päckchen packen. Doch mit Unterstützung der BVB-Stiftung „leuchte auf“ kann die Aktion doch noch gelingen. Wer also Wünsche erfüllen möchte, kann bis zum 13.12. unter einem Spendenlink eine gewählte Summe spenden. Weitere Infos findet Ihr auf der BVB-Seite.
Auf die Frage eines Richters, ob denn nun republikanische Wahlbeobachter beim Auszählen der Stimmen dabei gewesen seien, sagte der Anwalt der Republikaner, es sei eine Nichtnull-Anzahl von Leuten im Raum gewesen („nonzero number of people“).
Ach die Wahl -die, in den USA: sie hat mich auf Trapp gehalten, obwohl tagelang und vor allem nächtelang nicht viel passiert ist: Hier ein Umschwung, da ein paar Stimmen mehr, da weniger.
Und dann ist da ja noch Corona, dass dann leider doch nicht am 4. November verschwunden ist, wie die Trumpisten angekündigt oder versprochen haben – je nachdem. Die höchste Zahl an Erkrankten in Dortmund seit Beginn der Pandemie, neue und umfassender Vorsicht unsererseits – und verquerer Krawall in Leipzig
Und dann das Spiel BVB gegen FCB „STOP THE VOTE – Hört auf zu zählen“ will man da rufen – nach der ersten Halbzeit! Dortmund an der Tabellenspitze, das sieht so toll aus, das soll so bleiben. Wir können gar nicht verlieren, denn wenn wir verlieren muss es ja Betrug sein.
Vom Baum wie vom Kalender, fällt ein Blatt, und noch eines und noch eines mehr, es sammeln sich die Absagen von Konzerten, Veranstaltungen, Treffen, wie das Laub auf den Gehwegen und häufen sich dort, wie die Zahlen der Erkrankten. Dagegen hilft das laute Laubgeblase so wenig, wie es hilft den Herbst zu ignorieren, und dass die Tage dunkler werden.
Eigentlich ist jetzt die Zeit, in der wir der Trauer Raum geben und dem Gedenken, in der wir Trost suchen und mahnen: Nie wieder!, in der wir ein Licht anzünden, Orangen pflücken, Düfte riechen, uns vorbereiten und auf Gottes Zukunft setzen. Eigentlich, aber…
… aber was sollte uns daran hindern, genau das zu tun?
Vor kurzem erst traf ich einen kleinen Laufradfahrer, dessen Mutter nach ihm rief: „Hier geht’s lang!“, der aber zielstrebig in die andere Richtung steuerte.
Als ich an ihm vorüberging sagte ich zu ihm: „Heh, falsche Richtung.“ Er aber sah zu mir hoch und sagte nur trocken: „Ekal“.