Haltestelle – es geht weiter…

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Auch wenn die Abende dunkler und kühl werden – die Haltestelle hält durch:

Bis Weihnachten geht es weiter jeden Montag ab 18 Uhr mit Statements, Gebet und Gemeinschaft für Vielfalt, Toleranz und Demokratie gegenüber der Stadtbahn-Haltestelle Minister Stein in Eving.

Syrien – da war doch was? Gottesdienste im September 2015

Syrien – das Wort kennen wir schon von Kind auf. Kommen Sie drauf, woher?
Vermutlich haben wir in Deutschland die erste Begegnung mit diesem Wort in der Weihnachtsgeschichte.
Doch nicht nur dort spielt die damalige römische Provinz Syrien eine entscheidende Rolle:
Damaskus und Antiochia sind Wendepunkte und Energiezentren in der frühen Geschichte der „Leute des Neuen Weges“,
wie diese jüdische Gruppierung genannt wurde, die Jesus als den Messias bekannte. Hier wurde diese Gruppe von den römischen Behörden zuerst als „Christen“ bezeichnet, hier spielten sich Szenen von Verfolgung, Folter und Gefängnis ab, in die ein gewisser Paulus verwickelt war, hier wurde um den Kurs des Neuen Weges gestritten, von hier gingen entscheidende Impulse aus, durch die dieser Weg bis nach Europa führte.

In den Gottesdiensten am 13. und 20. September gehen wir auf Entdeckungsreise zu unseren jüdisch-syrischen Wurzeln, die für heute, für die aktuelle Situation syrischer Flüchtlinge und eine Kultur des Willkommens und der Hilfe von Bedeutung sind, in der wir uns einmal mehr als „Leute des Neuen Weges“ verstehen und bewähren müssen.

Wurzel-Gottesdienst am 23. August

Gemeindeausflug und Erinnerung an den Gemeindegeburtstag:
Im Gottesdienst mit anschließendem Mittagessen am 23. August bewegen wir uns miteinander durch die Geschichte der Aufbrüche der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Eving. Materialen aus einer Kinderzeitung von 1932, das Re-Enactment einer Stubenversammlung mit allerdings aktualisierter Predigt zur Erzählung vom barmherzigen Samariter, die auch Thema der genannten Ausgabe war, eine Freiversammlung am Carport, wo Ende der 1950er Jahre eine erste Kapelle in Form einer Holzbaracke errichtet worden war und die Rückkehr in die 1964 eingeweihte Kirche lassen die Geschichte der Gemeinde seit 1926 lebendig werden.

Dazu gehört nicht nur die Geschichte Dortmunds, dessen Einwohnerzahl von rund 324000 Anfang 1926 in nur 4 Jahren auf knapp 538000 Ende 1929 stieg, dazu gehören die Unsicherheiten der Ruhrbesetzung und der Weltwirtschaftskrise, ein Verbot der Nutzung von Schulräumen und Stubenversammlungen ab 1936 und schließlich die Kriegszeiten – welche schon die Anfänge der Gemeinde geprägt haben.

Wir fragen daher danach, welche Wurzeln der Neue Weg 2015 unserer Gemeinde hat und wie sich Gemeinde aktualisiert und als lebendig erweist.

Mitbringgottesdienst am 16. August

Zu diesem Gottesdienst sind wieder alle herzlich eingeladen etwas mitzubringen zu dem Thema: “Wegzehrung”.

Das kann ein Bibelvers, ein Lied, ein Bild, ein Erlebnis, ein Musikstück, ein Gebet … oder etwas Schmackhaftes für das anschließende Stehcafé sein.

Für den Rahmen (Begrüßung, Leitung durch den Gottesdienst, Abendmahl und Segen) sorgen wir.

Ausblick: Wurzelgottesdienst am 23. August 2015 ab 10 Uhr mit Uwe Wippich.
Ein Re-Enactment der Aufbruchsgeschichte der Gemeinde Eving.

 

Haltestelle geht in die Verlängerung

Die Haltestelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie, Montags ab 18 Uhr gegenüber der Stadtbahn-Haltestelle Minister Stein hat sich nicht nur bewährt, sondern ist zu einem besonderen Bestandteil der Begegnung und der Gemeinschaft in Eving geworden. Aktuelle politische Stellungnahmen, biblische Orientierung, Lieder und Gebete verbinden und bereichern die 35 bis 65 Besucherinnen und Besucher, die bei jedem Wetter hierherkommen, um ein Zeichen für ein friedliches Miteinander zu setzen und einander zu ermutigen.

Das Vorbereitungsteam hat sich daher entschlossen, die Haltestelle auch in den Sommerferien und danach weiterzuführen.
Ergänzt wird die Veranstaltung nun durch einen Aufsteller:

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Aufbruch-Gottesdienst

Am 03. Mai feiern wir mit einem Aufbruch-Gottesdienst den Dienstbeginn von Uwe Wippich als Gemeindepastor unserer Gemeinde und segnen zugleich Christian Meyer für den hauptamtlichen Dienst in der Jugendarbeit unserer Gemeinde.
Aufbrüche haben ihre besondere Dynamik: was nehmen wir mit, was lassen wir zurück? Ist das Navigationssystem aktuell oder müssen wir selbst erst entdecken, wo es langgeht? Ist eine Gemeinde, die unterwegs ist, auf einem neuen Weg oder ist es nur ein Versuch mehr, vom Fleck zu kommen? Diesen Fragen wollen wir uns ebenso stellen wie den vielfältigen und neuen Aufgaben, die uns in unserer Nachbarschaft begegnen und fordern, wie zum Beispiel die Unterkunft von Flüchtlingen in der Osterfeldschule.

Möge

„Möge die Straße uns zusammenführen, und der Wind in deinem Rücken sein.“

Irische Segenssprüche sind in ihren Bildern und Worten fast so etwas wie Ohrenmedizin für die Seele.

Doch warum üben sie eine solche Fazination aus? Was ist das besondere an den schönen, aber nicht beschönigenden Bildern über das Leben und seine Wege. Gute Wünsche mit wohlgesetzten Worten – oder steckt mehr dahinter? Trostpflaster für die Seele, Zaubersprüche, die ihre Wirkung in sich tragen – oder doch verbunden mit dem Wissen über das Sein und das Handeln Gottes? Um dem Wesen und der Wirkung irischer Segensverse auf die Spur zu kommen feiern wir am

Sonntag, dem 21. März, um 17 Uhr

einen Abendgottesdienst in der Auferstehungskirche Dortmund-Eving, Preußische Str. 96. Der Gottesdienst wird gestaltet von Claudia Plieth und  Uwe Wippich, musikalisch gerahmt und unterstützt  von 4Leafed Clover mit irischer Musik.

Im Anschluss laden wir herzlich zu einem Imbiss ein.